2007-01-19

Tag/Day 12.1 auf der/on MSC MUSICA in Genua/Genoa, Italy

Sorry - but my first blogs were only published in German. Therefore please use a translator service like with Google to get a rough idea what I wrote then. Thanks for understanding.


Da die Kreuzfahrt elf Nächte lang war, wird der Übersichtlichkeit wegen die Wiedergabe des damaligen Reiseberichtes wie ein Blog aufgebaut. Auf die Übertragung der Beiträge anderer Mitglieder im Thread wurde verzichtet.

Der Thread kann jedoch hier eingesehen werden:
http://www.cruisereviews.com/forum/der-rest-der-kreuzfahrtwelt/35814-rollcall-msc-musica-07-18-01-2007-ab-genua.html


19.01.2007:
Ein letztes Aufwachen - ein letztes Frühstück.

Irgendwie ist es sehr geschickt gelöst.

Das erste Restaurant öffnet um 06.00 Uhr und die anderen ziehen im 30-Minuten-Abstand hinterher. So beschließen wir nochmals im Orleando zu frühstücken.

Wir sehen Guiseppe, unserem tänzelnden Nachbarkellner und wir wollen auch mal seine Show genießen. Leider sagt er uns, dass es morgens keine Show gibt, weil er aus Genua kommt und viel zu aufgeregt sei, wegen seines bevorstehenden Landganges.

Zum letzten Mal müssen wir uns doch "quälen":



Warum muss man über alles Parmesankäse streuen. Ich denke an mein Egg Benedict und an die Domäne der Amerikaner...

Dort sind die Schlangen vor dem Zahlmeisterbüro.



Kann man sich auch ersparen, wenn man mal zwischendurch seine Rechnung betrachtet. Ist übrigens im Internet-Café jederzeit möglich. Karte einschieben und auf "View account" klicken.

Wir versammeln uns in der Tucano-Lounge und haben als Ausschiffungsfarbe Hellblau 1 erhalten.

Eigentlich steht im Tagesprogramm: Ankunft um 10.00 Uhr. Gegen 09.15 Uhr sind wir jedoch von Bord. Die Suche nach dem Gepäck läuft super. Es stehen genügend Gepäckwagen dabei. Vor dem Terminal ist ein Tisch aufgebaut, auf denen alle Autoschlüssel liegen und der Wagen steht ohne Kratzer am Parkplatz. Wir laden ein und können nach Hause fahren.

Auf jeden Fall würden wir es in Zukunft wieder so handhaben und mit dem Auto anreisen.


Das Fazit:

Wir haben die Reise zu einem äußerst günstigen Preis von 49,00 EUR/Nacht buchen können und dafür hat es sich alle Mal gelohnt. Wir hätten noch mehr bezahlt - nur nicht den vollen Katalog- oder Frühbucherpreis.

Man ist dort DERZEIT NOCH verkehrt, wenn man nur wegen des Essens auf das Schiff geht.
Wer für den Preis täglich, Hummer, Kaviar und Trüffel erwartet, wird schwer enttäuscht werden.

Da aber alle Vorspeisen i. d. R. sehr gut waren und auch alle Desserts, kann man sich hierüber eine entsprechende "Überlebensstrategie" entwickeln, bei der das Auge auch mitißt. Schade nur, dass man DERZEIT nicht mehr für Auge im Bereich Suppen, Pasta & Risottogerichte und Hauptgang macht. Das wäre durchaus budgetneutral möglich, weil einfach die Portionen z. T. zu groß sind - selbst für mich!!!

Die Monotonie beim Anblick schlägt sich leider auch auf die Abwechslung beim Obst und beim Gemüse aus! Das Gli-Archi-Büffet kennt man eigentlich zu jeder Tages- und Nachtzeit nach 2-3 Tagen auswendig. Ich selbst kann keine Melonen und grünen Spargel mehr für die nächste Zeit sehen. Sorry - aber das war zuviel des Guten!!!

Ein Angebot für Nicht-Alkoholiker wie Soda-Packages wären sinnvoll. Die Junior-Card ist zwar ein netter Ansatz, aber da die Säfte viel zu süß und klebrig sind, keine Daueralternative.

Diejenigen, die Wert auf ein schönes modernes Schiff, mit schönen Kabinen, einem tollen, hilfsbereiten und freundlichem Personal Wert legen sowie sehr schöne Shows sind hier sehr gut aufgehoben. Schöner wäre es, wenn die Shows alle 60 Minuten dauern würden.

Wer "plumpe und flache" Animation mag, ist auf diesem Schiff ebenfalls gut aufgehoben. Mein Fall ist es nicht. Und es zeugt auch nicht gerade von einer hohen Sensibilität, wenn man eigentlich total "genervt" aus Kairo wiederkommt und man wird dann von unseren Animateuren wieder "angebettelt", die sich als Araber verkleidet haben. Sorry - ich finde das nicht komisch.

MSC MUSICA - Nomen est Omen. In allen Lounges spielten tolle Musiker in vielen Stilrichtungen, so dass alle auf ihren Geschmack kommen. Inbesondere Tanzbegeisterte werden eher es schwierig haben, weil man nicht überall gleichzeitig tanzen kann.

Ärgerlich: die fehlende Kundenorientierung bei der An- und Abreise: Warum muss man eigentlich den Kunden "ärgern", in dem man den Transit zum Flughafen nur in einer Richtung anbietet. Auch fande ich es ärgerlich, dass ausgerechnet "unser gebuchter" Transfer dann abgesagt wurde und man sich verhalten hat: Friss oder stirb. Es gibt gewisse Sachen, da muss auch MSC in den sauren Apfel beißen.

Zu der Trinkgeld-Politik und sonstigen Nebenkosten an Bord:

Bei der Aufteilung jeweils 1/3 für Restaurant, Bars/Lounges, Housekeeping kann ich verstehen, dass das Personal der Meinung ist, dass sie zuwenig davon abbekommen. Aber da ja 1/3 für Bars/Lounges ist und die Getränkekosten schon sehr hoch sind, macht es ja auch keinen Sinn, wie bei COSTA es abzukopieren. Denn die Preise in den Bars scheinen wohl keinen Serviceaufschlag zu beinhalten, weil ja sonst wohl das 1/3 für die Bars/Lounges nicht drin wären - oder? Und 15% auf die jetzigen Preise fände ich schon sehr heftig.

Bei den Ausflügen gehen Sie für meinen Geschmack zu sehr den Weg des geringsten Widerstandes. Ich würde vermutlich bei meiner nächsten Kreuzfahrt noch weniger Ausflüge als jetzt an Bord buchen!

Was wäre, wenn ich morgen ein vergleichbar tolles Angebot für die MSC MUSICA bekommen würde? Ich würde es vermutlich buchen.

Was wäre, wenn ich morgen ein vergleichbar tolles Angebot für die MSC ORCHESTRA bekomen würde? Ich würde es noch vermutlicher buchen, weil das Schiff von einem tollen Personal lebt, das zum großen Teil auf der MSC ORCHESTRA ab Sommer sein wird.

In MSC steckt ein hohes Potential - leider macht man wohl nichts daraus. Und das ist schade!!!

Was mir immer sehr wichtig ist: ein hohes Beratungspotential vor der Reise - nur so fühle ich mich gut betreut. Daher vielen Dank mal an Frau Sauer von e-hoi, Frau Gebrecht von MSC München und Herrn Cimmino von MSC Neapel.

Und vielen Dank an Garfield, e-man, Trudi, pinky, spi und alle anderen, die ihr so geduldig meine Fragen beantwortet habt. Dadurch hatte ich die perfekte Cruise.

Gruß
HeinBloed

2007-01-18

Tag/Day 11.1 auf der/on MSC MUSICA in Civitavecchia, Italy

Sorry - but my first blogs were only published in German. Therefore please use a translator service like with Google to get a rough idea what I wrote then. Thanks for understanding.


Da die Kreuzfahrt elf Nächte lang war, wird der Übersichtlichkeit wegen die Wiedergabe des damaligen Reiseberichtes wie ein Blog aufgebaut. Auf die Übertragung der Beiträge anderer Mitglieder im Thread wurde verzichtet.

Der Thread kann jedoch hier eingesehen werden:
http://www.cruisereviews.com/forum/der-rest-der-kreuzfahrtwelt/35814-rollcall-msc-musica-07-18-01-2007-ab-genua.html


18.01.2007:

Zum letzten Mal auf einen Landgang: Civitavecchia und Rom.

Wir bestellen uns wieder den Kabinenservice. Ich bin ja morgens kein Kaffeetrinker. Aber es wird bescheinigt, dass der Kaffee im Kabinenservice besser sein soll. Übrigens schöne Isokannen. Steht auch nicht auf der Liste der Sachen, die automatisch nachbelastet, werden, wenn sie "irgendwie wegkommen". Auch wenn ich nicht das Transfer-Problem zum Mailänder Flughafen wieder hätte, hätte ich schon geguckt, wie ich zwei Kissen von Bord schmuggeln kann. Auf denen habe ich absolut traumhaft geschlafen. Die stehen auch nicht auf der Liste der Sachen, die automatisch nachberechnet werden, wenn sie aus einem Grund abhanden kommen. Da die Liste selbst auch nicht auf der Liste steht, nehme ich sie als Souvenir mit:

Handtuch 17,00 EUR
(Daher lohnt es sich nur für die großen Duschhandtücher...)
Poolbadetuch 20,00 EUR
Bademantel 50,00 EUR
Blaue Informationsheft 50,00 EUR
(Es gibt keinen Hinweis, dass es nur 10,00 EUR wären, wenn man nur den deutschen Teil rausnimmt...)

Bis auf eine sehr kurze Geschäftsreise, ist es das 1. Mal in Rom. Im Vorfeld finde ich heraus, dass MSC für klassisches Rom für 99,00 EUR (inkl. Mittagessen) und barockes Rom für 72,00 EUR (ohne Mittagessen). Irgendwie bin ich enttäuscht, weil ich merke, dass es nicht alles gibt, was ich sehen will und muss.

Wir fangen also an im Internet zu forschen. Rom ist fest in amerikanischer Kreuzfahrerhand und dementsprechend sind die Preise. Ein Angebot inkl. Abholung für 1.200 EUR ist noch der Durchschnitt.

Irgendwie stoßen wir auf CAST. Wir erhalten zum ersten Mal eine vernünftige Beratung. Massimo erklärt uns, dass es quatsch sei, sich am Hafen abholen zu lassen und schlägt vor, dass man sich am Bahnhof Roma S. Pietro trifft. Danach würde uns dort ein Fahrer abholen, der dann mit uns die Punkte ansteuert, die man nicht alles so erlaufen kann.

Der Gesamtpreis ist auch akzeptabel. Etwas mehr als die organisierte Fahrt, aber wie sich herausstellt, jeden Cent und noch viel mehr Wert gewesen.

Das Schiff hätte um 08.00 Uhr ankommen sollen, hat sich aber verzögert. Im Hafen können wir mal wieder die COSTA CONCORDIA beobachten, die schon vor uns angelegt hat:



und irgendwie erweist sie uns die Ehre, als wir an ihr vorbeiziehen:



Wir kommen relativ spät von Bord. Trotzdem schaffen wir rechtzeitig weit vor 09.41 Uhr am Bahnhof in Civitavecchia zu sein.

Vor dem Schiff gibt es dieses Cruise-Terminal:



Davor geht jedoch der kostenlose Shuttle Bus ab. Was allerdings toll wäre, liebe MSC - vereinbart doch mal mit den Hafenbetreibern einen festen Abfahrtspunkt und macht dort mal ein Schild hin. Es ist schon frustrierend, wenn man nicht sofort mitkommt und man feststellt, dass die nachfolgende Busse, nicht dort halten, wo der letzte gehalten hat...

Am Eingang des Hafens werden wir rausgelassen. Von dort sind es 400 m zum Bahnhof und da wir die Tickets unter Trenitalia vorbestellt haben, können wir an der langen Schlange vorbei und direkt die Tickets holen (Entwertung nicht vergessen!!!). Übrigens haben wir Tickets 1. Klasse bestellt. Aber bei den Regionalzügen, die in Civitavecchia einsetzen und auch in S. Pietro halten, wäre es nicht notwendig gewesen. 1. Sie haben keine 1. Klasse und selbst wenn wie jetzt zwei Schiffe gleichzeitig ankommen, ist ausreichend Platz in den Zügen.

Wir steigen in S. Pietro aus - wenn man dann diesem Schild folgt



erleben wir den 1. Anblick:



Hier werden wir auch von unserer Fremdenführerin erwartet.

Wir laufen ihr und den Schildern hinterher:





und an dieser Stelle (TOTAL Tankstelle) zeigt sich zum 1. der Wert der persönlichen Fremdenführerin: während alle anderen Richtung Kuppel laufen, fordert sie uns auf, rechts an der Tankstelle abzubiegen:



Es geht nach 100 m durch diese Passage:





bevor wir dann staunend hiervor stehen:





Unterwegs nochmals die Aufforderung, sich entsprechend zu kleiden:



Da sie sämtliche "ruhigeren" Zugänge kennt, sind wir schnell irgendwo drin und können diese Sachen genießen:







Vor dem Café S. Pietro werden wir bereits von unserem Fahrer mit einem Mercedes-Sprinter erwartet.

Wer an dieser Stelle nicht bei Massimo buchen will, sei an dieser Stelle z. B. die Hop-On-Hop-Off-Busse empfohlen: Sie sind extra hierfür gebaut worden, also keine ehemaligen Busse der Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG), die mit einem Büchsenöffner oben geöffnet wurden. Daher sind auch die Aussichten von unten vermutlich auch o.k.. Aber trotzdem kommt ihr nicht da hin, wo wir überall hingekommen sind:

Wir fahren mit unserem Kleinbus durch enge Gassen



und fahren bei diesen Zielen quasi vor oder dicht bei, während die MSC-Gruppen im strömenden Regen sich zwischen den Sehenswürdigkeiten bewegen:















Dieses Bild vom Forum Romanum wurde auf dem Capitol gemacht. Da wäre man mit einem großen Bus nicht gekommen...



... und es gab sogar Momente, in dem sich der Himmel auftat...



Den Schweinsgalopp überwinden wir daher trocken im Auto und haben immer Zeit auch zum Anhalten und zum Fotografieren.

Unser Fahrer Gianni und unsere Fremdenführin Tanna sind absolute klasse.



Sie führen uns zu Orten, an denen wir die einzigen Touristen sind, und gewähren uns Eindrücke durch ein Schlüsselloch:



Hier sieht man das Botschaftsgelände eines anderen Staates (extoriales Gebiet), Italien und Vatikan. Speziell Gianni fasziniert uns: er fährt dermaßen rücksichtsvoll: wenn er beim Aussteigen merkt, dass er vor einer Pfütze geparkt hat, dann setzt er den Wagen um, so dass man trockenen Fußes wieder einsteigen kann. Sie kennt jeden guten Fotopunkt auf einen Quadratzentimeter genau und ist sich auch nicht zu schade, einem die Kamara abzunehmen, damit man auch mal selbst im Bild ist. Wenn ich schon fotografiere, sagt sie mir, ich soll nochmals 30 cm weitergehen und sie hat Recht... Der Blick ist 20x besser!!!

Und um den Kreis zur MSC MUSICA zu schließen: Das ist das Haus, in dem die Taufpatin Sophia Loren während ihrer römischen Zeit gelebt hat:



Wurde hier die Wahrheit gesagt: Die Reise auf der MSC MUSICA war ein voller Erfolg?



Wie man hier sieht: ungelogen!



Einer meiner Lieblingsfilme ist Ein Herz und eine Krone (Roman Holidays) mit Audrea Hepburn und Gregory Peck. Ich fühle mich, als ob ich mitspielen würde.

Da das Wetter nicht besser wird, lassen wir uns am Bahnhof Roma Termini absetzen. Tanna laden wir noch zum Essen ein. Gianni muss den Wagen zurückbringen.

Wir verabschieden uns mit "Arriverderci Roma" und fahren mit einem IC zurück. In Civitavecchia bietet sich folgender Anblick am Schluss:



Für Mathias K. recherchiere ich noch etwas:

Leider ist die Lage der Piers sehr unglücklich.

Wenn du noch dein REVUE-Teleobjektiv haben solltest, könntest du es hier bei McDonald's und oberhalb probieren:



Gegenüber fahren die kostenlose Shuttlebusse ab.

Wir mussten unsere Cruise-Karten nicht vorzeigen und ich konnte auch in Ruhe vor der MSC MUSICA fotografieren, ohne dass ich gestört wurde.

Es ging dann zum letzten Abendessen (Thema Piemont) und zur zusätzlichen Verteilung der Trinkgelder. Da wir aufgrund der Aufteilung der 6,00 EUR es unangemessen niedrig halten, beschließen wir unseren Kellnern und Stewards noch etwas zusätzlich zu geben. Die Freude hierüber ist sehr groß. Auch der Rezeption geben wir etwas zusätzlich, weil sie wirklich jeden Wunsch uns von den Augen abgelesen haben.


1. Gang Vorspeisen

Option 1: Weißes Fischmousse, Paprika Julienne und Majorangrissini
erinnert an Kindheit: Die BREMER-Fischfrikadelle von NORDSEE ohne Panade... aber muss man wirklich alles (inkl. Gräten) durch den Wolf drehen???



Option 2: Truthahnbraten in Thunfischsoße mit Kapern
War kein Budget für Kalb da? Das klingt aber nach Vitello Tonnato light!!!
hatte keiner am Tisch

Option 3: Käsekrotten Spezialität aus Cuneo
War in Ordnung. Auch wenn es an die Mozarelle-Sticks von McDonald's erinnert...




2. Gang Salatteller mit römischen Salat, Endiviensalat, Spargel und Tomaten, Sauce mit getrockneten Tomaten
Mir kommen die grünen Spargel aus den Ohren raus!!! Auf Endivien hätte ich mich sehr gefreut und auf einen Römersalat auch... aber nichts dergleichen.



Mitlerweile bin ich der Ansicht, dass es so schlecht, wie am Anfang ist, damit man wieder an den Anfang der Reise nach Genua gedanklich verfrachtet wird. Auch soll die nächste Reise ausgebucht sein. Somit sollen solche, die sich vielleicht für eine Anschlusskreuzfahrt interessieren, spätestens in Genua das Schiff verlassen, ohne dass sie es bedauern...


3. Gang Suppe

Option 1: Consommé mit Gerste und Weißkraut
Schade, eine große Dose Trockenpetersilie und die Suppe sehe appetitlicher aus!



Option 2: Hähnchen- und Mandelncremesuppe nach Turiner Art
Da ich die Suppe schon vom SB-Büffet kannte, habe ich mich darauf sehr gefreut. Die geröstete Mandelblätter wirken schon toll darauf. Ein Spritzer Schlagsahne und etwas Schnittlauch und man hätte in Frankfurt dafür 7 EUR verlangen können!




4. Gang Pasta & Risottogerichte

Option 1: Gnocchi nach Pietmonteser Art mit Pilzen
sollen sehr lecker gewesen sein - nur wieder viel zu groß



Option 2: Kürbis-Risotto mit Trüffelöl
hatte niemand am Tisch


5. Gang Hauptspeise

Beilagen: Kartoffelscheiben, Marinierte Pilze und Spinat mit Knoblauch

Option 1: Umberfischfilet milde Paprikasauce
soll das beste Fischgericht während der gesamten Kreuzfahrt. Kann e-man's Frau es bestätigen? Insbesondere weil sie absolut grätenfrei ist.



Option 2: Gegrilltes Hähnchen serviert mit "Chimicurri"
Etwas blaß und etwas noch extrem im Wachstum nach meinem Geschmack. Ich esse nur die "Chimicurri" auf, die sehr gut war.



Option 3: Barolo-Schmorbraten serviert mit Gemüse und Polenta
Leider wurden wieder alle Teile eines Rindes verarbeitet. Bei STAR CRUISES in Asien nachvollziehbar, aber im Mittelmeer bei MSC???



Option 4: Kartoffeltörtchen mit Fontina-Käse
hatte niemand am Tisch

Option Zusatzangebot Spaghetti Bolognese:
Wegen zu heißer Teller wurden die Teller am leeren Nachbartisch "zwischengeparkt". Eine Chance, die ich mir nicht entgehen lasse:




6. Gang Desserts

wie üblich:



und



Das Eis ist spitzenmäßig!!!

Und Viorel holt im Namen der MSC-Küchenführung zum Gegenschlag aus:

Während die anderen das hier bekommen:



Eine Schokoladen-Mokka-Torte - und hätte ich sie am 1. Tag bekommen, hätte ich wohl mich von nichts anderem ernährt...

bekomme ich:



Entweder das Zusatztrinkgeld war zu wenig und war Rache oder zu viel, und wir haben ihn zu etwas ermutigt. Spaß muss sein!!! Ich liebe den sehr persönlichen Touch dieser Reise und alle können gemeinsam hierüber lachen - oder???

Wir verabschieden uns und auf dem Weg in unsere Kabine, machen wir überall dort Station, wo es uns besonders gut gefallen hat.

In Civatavecchia sind einige Passagiere von Bord gegangen. Eine Suite ist freigeworden, die wir uns rein informativ ansehen wollen:



Toller Eindruck - die kleinen Schmankerl, die Suite-Gäste mehr bekommen:

ein etwas tieferer Balkon:



im Bad: hübsch drapierte Waschhandtücher, die wir nicht haben:



und der Grund, warum doch Badeschaum an Bord benötigt wird:



Am liebsten würde ich jetzt ein Vollbad nehmen, da ich mich wohl im regnerischen Rom etwas erkältet habe...

Der Stauraum:

Holzbügel statt Kunststoff:



Große Schubladen und Nähsets (aber einen Schuhschwamm finde ich hier auch nicht...):



und jede Menge Regalfläche:



Wir packen unsere Koffer, stellen sie vor die Kabine und gehen ausnahmweise zur 2. Vorstellung.

Es soll eine Best-of-Show.

Schade, dass man eine an den Anfang setzt und eine an den Schluss. Hätte man dann nicht einen Teil in die 1. Show am 2. Abend und ein Teil in die letzte Show am letzten Abend packen können? So sehen wir einzelne Stücke zum 3. Mal und andere Stücke leider gar nicht zum 2. Mal. Das ist ein wenig schade. Wahrscheinlich auch mit dem Gedanken, dass der Abschied nicht zu schwer fällt.

Zum letzten Mal geht es ins Bett.

Gruß
HeinBloed